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Olaf der Otter lernt Schwimmen

Was soll ich euch erzählen – das Leben eines Otterkindes ist wirklich schwer. Auch ich muß täglich neue Dinge lernen, wie meine Mama sagt : Für das Leben. Als ich heute in meinem warmen Nestchen in unserer Wohnhöhle lag, ahnte ich schon, daß etwas besonderes passieren wird. Nachdem ich mich gründlich gewaschen hatte, ja – das müssen auch Otterkinder – schaute ich neugierig vor die Tür. Die ersten Sonnenstrahlen kitzelten in meiner Nase, ein herrlicher Tag. Meine Mutter trat ebenfalls hinaus und nahm mich erwartungsvoll an die Pfote. Endlich rückte sie mit der Sprache raus, ich durfte heute zum ersten Mal mit unten an den Bach gehen.

Ich tippelte aufgeregt hinter ihr her und konnte es kaum erwarten. Am Ufer angekommen erklärte sie mir, wofür ich eigentlich diese Schwimmhäute zwischen den Zehen habe. Otter spreizen ihre Pfoten und können mit dieser Haut dann besser schwimmen. Als ich in den plätschernden Bach sah, wurde mir richtig kalt. Brrrrrr, es ist doch schon fast Winter und nun soll ich in das Wasser springen. Meine Mama legte ihre Pfote auf meinen Kopf und sprach mir Mut zu. Otter müssen unbedingt das Schwimmen lernen, denn sie essen ja am liebsten Fisch. Was soll ich sagen – ich wollte nicht der erste Otter sein, der nicht ins Wasser will. Ich ging ganz nah ans Ufer und streckte meine Zehen ganz vorsichtig hinein. Zu meiner Überraschung war es gar nicht kalt und so ging ich noch einen Schritt weiter. Auch am Bauch war es nicht kalt, da nahm ich allen Mut zusammen und sprang mit einem lauten Platsch in den Bach.

Herrlich sag ich euch, man braucht nur mit den Beinchen paddeln, es ist nicht schwer. So schwamm ich einige Runden und hielt meinen Kopf ganz hoch, damit kein Wasser in die Augen kam. Meine Mama paddelte nun neben mir und erklärte, daß ich ruhig mal auf den Grund des Bachlaufes schauen soll. Mann, ich sag euch,  das Wasser war so klar, ich konnte kleine Fische unter mir beobachten. Otter können unter Wasser sehen, ohne daß es in den Augen brennt. Es hat riesigen Spaß gemacht ! Und ich sag euch : wenn man meine Mama schwimmen sieht, wird einem ganz anders. Das will ich unbedingt auch lernen, kann ja nicht schaden. Nach einer ganzen Stunde im Bach wurde ich immer müder, ich hatte getaucht, war in Kreisen geschwommen und spielte unter Wasser mit den Luftblasen.

Das macht natürlich Hunger und so ging ich an Land. Da stand ich nun, ganz naß. Aber auch dafür hatte meine Mama eine Lösung, sie zeigte mir, wie man sich ordentlich schüttelt. Gesehen – getan, das Wasser flog in vielen Tropfen aus meinem Pelz. Die nächste Aufgabe bestand nun darin, daß Fell zu pflegen, damit es auch weiterhin so schnell trocknen konnte. Weil ich aber so müde war, putzte ich mich erst, als ich wieder in meinem Nestchen lag. Während ich in meine Fellpflege vertieft war, dachte ich immer wieder an das tolle Erlebnis unten am Bach mit meiner Mama. Das Schwimmen übe ich jetzt jeden Tag, denn ich möchte es so gut können wie sie. Mama sagt, gute Otterkinder müssen das Schwimmen lernen und bei ihren Worten schlief ich ottermüde ein.

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