Tierrechte
Wildlife
Hundezone
Ökologie / Umwelt
Interviews / Projekte
FOODWATCH
NABU Online-Aktion !
Bananen ins Jagdrecht
Kampagne
campact!
Translate



Transporter mit 113 Hundewelpen auf A 61 umgekippt – Verstoß gegen Tierschutzgesetz?

01.03.2012 13:23 Uhr – SCHIFFERSTADT / WORMS

Von Susanne Müller

Bei einem Unfall auf der A61 bei Schifferstadt ist am Morgen um 4.56 Uhr ein Klein-Lkw umgestürzt – er hatte 113 Hundewelpen an Bord. Das Fahrzeug war bei Regen in der Auffahrt in den Randstreifen gerutscht. Der Sprinter kam aus Tschechien, die Hunde sollten nach Belgien gebracht werden. Die beiden Fahrer des Transports blieben unverletzt, ein Hund wurde bei dem Unfall getötet, sieben weitere leicht verletzt.

Die Hunde wurden zunächst bei der Feuerwehr in Schifferstadt untergebracht. Die Amtsveterinärin des Rhein-Pfalz-Kreises, Dr. Beate Engelhardt, wies die Hunde dann Tierheimen der Umgebung zu – darunter auch Frankenthal und Worms.

Welpen sind alle Rassehunde

Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei Ruchheim erklärte, sei der Hundetransport legal und genehmigt. Die Hunde sollten zu einem Händler in Deutschland und zu fünf weiteren Händlern in Belgien transportiert werden. Alle Tiere haben Papiere, sind geimpft und gechipt. Die Hundewelpen sind ausnahmslos Rassehunde, etwa Möpse, Schäferhunde, Huskys, Terrier, Collies und Chow Chows.

Ob bei dem Transport eine Straftat, ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, begangen wurde, werde derzeit durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier noch geprüft, teilte die Polizei Ludwigshafen mit.

http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/vermischtes/11719530.htm

© 2012, Hanjo. All rights reserved.

  • Hanjo:

    LudwigshafenTierheime wegen Welpen-Versorgung in Not

    Die Tierheime in der Pfalz sind durch die Behandlung der bei einem LKW-Unfall verunglückten Hundewelpen in finanzielle Not geraten. Wie am Mittwoch bekannt wurde, kommen auf die vier Tierheime in Ludwigshafen, Speyer, Worms und Frankenthal enorme Arztrechnungen zu.

    In Worms rechnet man allein für die Versorgung der an Brechdurchfall erkrankten Tiere mit 2.000 Euro Arztkosten. Hinzu kämen dann die Kosten für die anstehenden Impfungen sowie für Futter und Unterbringung. Die Leiterin des Ludwigshafener Tierheims erklärte, ohne Geldspenden könne man die Behandlung der Tiere nicht fortsetzen. Hier sind bereits vier Hundebabys gestorben.

    Besonders große Probleme hat das Speyerer Tierheim, da dort die schwächsten Tiere untergebracht sind. Auch hier sind bereits drei Tiere verendet.

    Die mehr als 100 Hundebabys waren nach einem LKW-Unfall auf der A 61 bei Schifferstadt entdeckt worden. Nach Behördenangaben handelte es sich um einen legalen Tiertransport, der aber nicht tiergerecht umgesetzt worden sei. Der Rhein-Pfalz-Kreis hat lediglich für die ersten fünf Tage nach dem Unfall die Versorgung finanziell übernommen. Jetzt liegt die Verantwortung allein bei den Tierschutzvereinen.
    http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=9430144/22h49p/index.html

  • Hanjo:

    FrankenthalTierheime nach Staupe-Alarm geschlossen

    Als Vorsichtsmaßnahme hat das Tierheim in Frankenthal geschlossen. Möglicherweise haben die Welpen eines verunglückten Hundetransporters aus der Slowakei das ansteckende Staupe-Virus eingeschleppt. Auch in Worms legten die kranken Welpen die gesamte Hundestation lahm.

    Im Frankenthaler Tierheim waren 24 Hundewelpen des bei Schifferstadt verunglückten Transportes aus der Slowakei aufgenommen worden. Bisher sei auch noch kein Hund gestorben, allerdings litten die meisten unter Durchfall, sagte die Leiterin. Um andere Tiere zu schützen, habe sie die Einrichtung jetzt geschlossen.

    Das Virus ist allerdings noch nicht nachgewiesen worden. Nach Angaben des Frankenthaler Tierheims ist die Schließung eine reine Vorsichtsmaßnahme. Das Wormser Tierheim geht aber davon aus, dass es sich um den Erreger handelt, der häufig in Osteuropa auftrete.

    Die Hunde waren auf dem Weg von der Slowakei zu Händlern in Deutschland und Belgien, wo sie zu Billigpreisen weiterverkauft werden sollten. Weil der Besitzer die Vierbeiner nach dem Unfall jedoch nicht mehr haben wollte, wurden sie auf die vier umliegenden Tierheime Speyer, Worms, Frankenthal und Ludwigshafen verteilt.
    Alle Welpen in Worms an Virus erkrankt

    “Es laufen Ermittlungen wegen Betrugs. Vermutlich sind die Impfpässe gefälscht und die Welpen gegen nichts geimpft”, sagte die Vorsitzende des Tierheim-Vereins Ludwigshafen, Pia Ternes. Das erkläre auch den Ausbruch der Krankheit, die mit blutigem Durchfall und Erbrechen einhergeht und auch für Füchse, Frettchen, Waschbären und Wiesel gefährlich ist.

    Im Tierheim Ludwigshafen machte sich der aggressive Virus als erstes bemerkbar. Sechs Vierbeiner sind bereits gestorben. “Es ist nicht nur das Leid der Tiere, das uns Sorgen macht. Durch den Virus haben wir auch finanziell schwer zu kämpfen”, sagte Leiterin Ternes. Ihre Einrichtung habe seltene Medikamente kaufen müssen, die Behandlung eines Welpen habe zwischen 240 und 300 Euro gekostet. “Von der Veterinärbehörde wurden wir nur in den ersten fünf Tagen nach dem Unfall finanziell unterstützt” klagt Ternes.
    Lage in Worms spitzt sich zu

    Während sich die Situation in Ludwigshafen inzwischen langsam entspannt, spitzt sie sich in Worms zu: Am Dienstag sind zwei Hundebabys gestorben, die 23 anderen Unfall-Welpen in Worms sind erkrankt. Tierpfleger Köhler hat nun Angst, dass der Virus auf alle 60 Hunde der Station übergreifen könnte.

    Durch das Virus sind dem Wormser Tierheim laut Köhler in den vergangenen zwei Wochen Kosten von 3.000 bis 4.000 Euro entstanden. Wegen dieser starken finanziellen Belastung durch die schwerkranken Vierbeiner bitten alle vier betroffenen Tierheime um Spenden. “Außerdem hoffe ich, dass die Menschen endlich aufhören, Billighunde aus Billigländern zu kaufen”, fügt Tierpfleger Köhler hinzu.

    http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=9435668/3zst6r/index.html

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Die Rückkehr der Wölfe
EARTH HOUR
TWITTER


Facebook
PETITION
Tierversuche
Wer ist Online
0 Besucher online
0 Gäste, 0 Bots, 0 Mitglied(er)
Unterstütz durch Visitor Maps
Atomausstieg
Umfrage

Wie würden Sie Ihren Ernährungsstil bezeichnen?

View Results

Loading ... Loading ...
Umfrage 2

Wie beurteilen Sie das neue Layout der Canis Homepage?

View Results

Loading ... Loading ...