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Die “betrifft”-Dokumentation gibt einen intensiven Einblick in die Welt der Auslandstierschützer. Er zeigt Idealisten und Kritiker der Rettungsaktionen und diskutiert die Frage, ob der jährliche Massenimport von Hunden wirklich sinnvoll ist.

Jedes Jahr kommen Hunderttausende Hunde nach Deutschland - gerettet von deutschen Auslandstierschützern. Die Tiere holen sie aus Süd- und Osteuropa, sogar aus Russland und vom afrikanischen Kontinent. Um die oft misshandelten Tiere von Straßen, Müllkippen oder den Tötungsstationen in südlichen Ländern zu retten, scheuen die Tierschützer keine Mühe. Sie sammeln Millionenspenden, organisieren Transportketten, opfern ihr Privatleben. Ihr Ziel ist es, die Hunde in tierliebe, deutsche Familien zu vermitteln.


Michael Schmorenz fährt alle drei Wochen aus einem Dorf in Rumänien nach Deutschland. Auch diesmal ist sein kleiner Transporter voll bepackt mit Hunden. Unter ihnen der Mischlingshund Arkon, gerade mal 12 Wochen alt. Michael Schmorenz hat für ihn in Fellbach-Schmieden bei Stuttgart eine neue Heimat gefunden, wo die neuen Besitzer das Hundebettchen schon vorbereitet haben.

Deutscher Tierschutz für den Rest der Welt – ist das wirklich sinnvoll? Die SWR-Autoren Wolf-Michael Eimler und Alexander Biedermann begleiten Tierschützer in Rumänien, Spanien und Deutschland und zeigen, welcher enorme Aufwand für die Rettung vieler Tausend Hunde betrieben wird. Sie fragen nach persönlichen Hintergründen und nach Sinn und Unsinn des Auslandstierschutzes. Denn Kritiker dieser Aktionen gibt es durchaus wie etwa den Hundetherapeuten Mirko Tomasini. Er kennt die Risiken, wenn deutsche Tierfreunde ein Tier per Internet ordern. Gerade beschäftigt ihn ein solcher Fall im Tierheim Bonn: es geht um Burrito aus Spanien. Der kräftige Rüde wurde zweimal zurückgegeben, weil er sich in seinem neuen Umfeld nicht zurechtfand und seine deutschen Besitzer attackierte. Die Vermittlungsagenturen erklären sich dann oft nicht mehr für zuständig. Nun ist Burrito im Tierheim gelandet.

Wer die Praktiken der Tierschützer beanstandet, wird in Tierschutzkreisen schnell als unfähig oder gar tierfeindlich diffamiert. Diese Erfahrung machten auch die Tierrechtler Ingo und Adile Pannicke aus Bitterfeld. Für sie ist der massenhafte Hundeimport der falsche Weg. Vielmehr gelte es, die Rechte der Tiere europaweit durchzusetzen und konsequent in den Ursprungsländern Hunde zu sterilisieren.

Ein Film von Wolf-Michael Eimler und Alexander Biedermann

Quelle

© 2011, Marion. All rights reserved.

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