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BORK Dass der fünfjährige Mischlingsrüde Paul noch lebt, ist ein kleines Wunder. Ein vermutlich vergifteter Köder führte bei dem Hund zu schweren Vergiftungserscheinungen. Tagelang bangten seine Besitzer   Von Ilka Bärwald

Begonnen hat das Drama am Dienstag vor einer Woche nach einem Spaziergang im Borkener Ortsteil Hassel.

Felder am Summerknapp

Detlef Falkenberg besucht seine dort lebenden Eltern und lässt Paul anschließend auf den Feldern rund um die Straße Summerknapp frei herumlaufen. Doch als Detlef Falkenberg wieder nach Hause fahren will, stimmt etwas nicht: „Paul hat ganz komisch gehechelt und gezittert.“

Detlef Falkenberg fährt sofort zur Tierärztin Barbara Bonin. Dort erbricht sich der Hund, gepaart mit Durchfall und Inkontinenz. Die Fachfrau tippt auf eine Vergiftung: „Wenn man aber nicht weiß, welches Gift, kann man nur die Symptome behandeln.“

In Pauls Erbrochenen findet sie einen Fischkopf samt goldglänzender Haut. „Das hat Paul definitiv von uns nicht zu fressen bekommen“, weiß Detlef Falkenberg. Er muss es also bei seinem Spaziergang aufgelesen haben. Dass der Fisch zufällig dort lag und lediglich vergammelt war, schließt Barbara Bonin aufgrund der heftigen Symptome aus.

Kritischer Zustand

Pauls Zustand ist zwei Tage lang kritisch. „Mittwoch war er kurz vor dem Koma. Wir haben gedacht, wir müssten ihn einschläfern lassen“, sagt Detlef Falkenberg, der mit seinen Kindern Niklas (11) und Carina (13) Paul immer wieder die Praxis besuchte. Doch dann passiert am Donnerstagmorgen ein kleines Wunder: Paul kann aufstehen, es geht ihm wieder besser.

Mutter Sabine Falkenberg liegt derweil mit einer Achillessehnenverletzung im Krankenhaus. Die Familie erzählt ihr erst nach Pauls Genesung von dem Vorfall. Die 45-Jährige ist empört und befürchtet, dass auch andere Tiere oder kleine Kinder durch ähnliche Köder gefährdet werden könnten.

Strafanzeige gegen Unbekannt

Bei der Polizei haben die Falkenbergs Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. „Es gibt bisher aber keine Hinweise auf weitere Vorfälle“, sagt Pressesprecher Martin Volkmer von der Polizei im Kreis Unna.

Auf den Tierarztkosten von knapp 1000 Euro bleibt die Familie sitzen. Doch das ist den Vieren egal. Sie sind froh, dass Paul keine bleibenden Schäden davontragen wird. „Er hat schon wieder einen Riesenhunger“, freut sich Niklas Falkenberg.

Quelle

© 2011, Sabine. All rights reserved.

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