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Der träge Koala lebt zur Paarungszeit richtig auf und lockt die Damen mit einem lauten Bellen von den Bäumen

Das Koala-Männchen lebt einzelgängerisch in seinem Revier in Australien, das jedoch an die Reviere anderer Koalas (Phascolarctos cinereus) grenzt. Überschneidungen der Wohnbereiche mit Weibchen nimmt der Koala gerne in Kauf, männlichen Rivalen geht er dagegen aus dem Weg.
Während der Paarungszeit, die sich je nach Region von Oktober bis April ziehen kann, ist der sonst so geruhsame Koala aktiver. Nun bewährt es sich für das Männchen, einige Koala-Damen in der Nähe zu wissen. Mit lauten Rufen, die an ein Bellen erinnern, setzt er sein Umfeld über seine Paarungsbereitschaft in Kenntnis. Doch wann es zur Fortpflanzung kommt, bestimmt allein das Weibchen. Oft muss es noch ein Jungtier vom Vorjahr aufziehen. Erst wenn das Kleine entwöhnt ist, kann sich die Mutter um ein neues Koalababy kümmern.

Die Suche nach den Weibchen ist gefährlich

Es ist nicht ganz sicher, ob sich das Männchen auf die Suche nach dem Weibchen macht oder umgekehrt. Doch ein dominantes Männchen hält sich einen Harem von mehreren Weibchen, die er stets im Auge behalten muss. So kann es passieren, dass sich ein paarungsbereites Weibchen selbstständig auf den Weg macht und das Männchen sucht. Das dominante Koala-Männchen versucht sich in der Paarungszeit mit allen Weibchen zu paaren, die es erreichen kann. Auf der Suche nach ihnen verlässt er die schützenden Bäume, in denen er sonst einen Großteil seines Lebens verbringt und legt längere Wege am Boden zurück. Hier drohen im jedoch zahlreiche Gefahren von Dingos, Raubvögeln oder Pythonschlangen.

Koala-Paarung auf den Bäumen

Hat der Koala ein paarungsbereites Weibchen gefunden, begattet er es hoch oben in den Bäumen und geht dabei mit Kratzen und Beißen recht unsanft vor. Auch andere Männchen versuchen ihr Glück bei den Weibchen. Doch das dominante Männchen verteidigt seinen Harem und liefert sich mit den Rivalen oft wilde Rangeleien, die von lautem Bellen begleitet werden. Weibchen bellen nicht so häufig, doch sie nutzen die Rufe auch, um Angst oder Paarungsbereitschaft auszudrücken. Nach der erfolgreichen Begattung gehen die Koalas wieder eigene Wege. Koalas sind mit etwa zwei Jahren geschlechtsreif. Begattungen finden jedoch meist erst ein bis zwei Jahre später statt, da die älteren Männchen die jüngeren davon abhalten. Weibchen pflanzen sich dagegen schon früher fort.
Wegen ihrer Rangeleien während der Paarungszeit verletzen sich Koala-Männchen häufig mit ihren scharfen Krallen und leben daher in der Regel kürzer als die Weibchen. Wild lebende Männchen werden durchschnittlich zehn Jahre alt, die friedlichen Weibchen dagegen leben 15 Jahre. In Gefangenschaft können sie sogar bis zu 19 Jahre alt werden.

Quelle

© 2011, Sabine. All rights reserved.

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